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Der Kreis „Freunde Junger Musiker e.V. Berlin“ ist einer von insgesamt neun Musikkreisen in Deutschland und inzwischen auch in Budapest, der sich die Förderung besonders begabter junger Musikerinnen und Musiker zur Aufgabe gemacht hat.

Das Engagement seiner Mitglieder geht zurück auf eine Idee der Konzertpianistin Leyda Ungerer, die in ihrem Haus in Königstein selbst zahlreiche Konzerte veranstaltete. Mit den Nöten und Bedürfnissen junger Musikhochschulabsolventen bestens vertraut, gründete sie bereits im Jahre 1966 einen privaten Kreis im Raum Frankfurt mit dem Ziel, überdurchschnittlich begabten jungen Musikern ein Podium in Form von Konzerten in häuslicher Atmosphäre zu bieten.

Dieser Kreis – nach dem Tod der Pianistin in Musikkreis Leyda Ungerer umbenannt – ist die Wiege der „Freunde Junger Musiker“, dem bald weitere Kreise folgen, so 1975 in Mainz-Wiesbaden und Köln-Bonn, 1981 in München, 1983 in Kassel, 1986 in Bremen, 1988 in Meerbusch und jüngst sogar in Budapest.

Als 1999 der Berliner Kreis der „Freunde Junger Musiker“ gegründet wird, sind die Professoren sowohl der damaligen Hochschule der Künste (HdK heute UdK) als auch der Hochschule für Musik Hanns Eisler begeistert, da es ein ähnliches Podium für junge Musiker bis zu diesem Zeitpunkt in Berlin nicht gibt.

Ermutigt und unterstützt von aktiven Berliner Musikern wie unter anderen Christoph Poppen und Georg Faust konnte im März 1999 das erste Konzert mit dem Duo Sarah Michler, Violine, und Sibylle König, Violincello, im Hause der Gründerin des Berliner Kreises, Ulrike von Dewitz, stattfinden.

Seit dieser Zeit organisiert der Berliner Kreis der „Freunde Junger Musiker“, der rund 120 Mitglieder zählt, pro Jahr in der Regel fünf Konzerte. Zusätzlich zu den bewährten Konzerten in den Privathäusern der Berliner Mitglieder ist es inzwischen gute Tradition geworden, in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Berliner Institutionen auch größere Konzerte zu veranstalten.

Über die Konzerte hinaus unterstützen die „Freunde Junger Musiker“ seit dem Jahre 2005 den Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb, der alljährlich in der Hauptstadt ausgetragen wird, mit einem eigenen Musikpreis. Zusätzlich verpflichten sich die „Freunde Junger Musiker“, den Gewinnern des Wettbewerbs weitere Konzerte in den verschiedenen Kreisen auszurichten. Der Berliner Kreis produziert darüber hinaus mit besonders ausgewählten, hochbegabten Musikern eine eigene CD.

Neben der Durchführung von Konzerten und der Stiftung von Preisen ist es den „Freunden Junger Musiker“ dank der Beiträge ihrer Mitglieder und großzügiger Spenden auch möglich, den jugendlichen Künstlern finanzielle Hilfestellung, etwa durch die Vergabe und Vermittlung von Stipendien, zu gewähren.

Auch profitieren die jungen Talente von der als „Künstlerbörse“ bekannten Vermittlungsmöglichkeit bei den einmal jährlich stattfindenden überregionalen Treffen der einzelnen Musikkreise, ebenso von den zahlreichen persönlichen Kontakten zu den jeweiligen Mitgliedern.

Der Berliner Kreis der „Freunde Junger Musiker e.V.“, freut sich über jede Anregung, die dem Vereinsziel, der Förderung des Musikernachwuchses, dient. Auch sind seine Mitglieder, die sich für den seit dem Jahre 2005 eingetragenen Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit ehrenamtlich engagieren, dankbar für jede Spende, die ihnen hilft, dieses Vereinsziel zu erreichen. (Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch selbstverständlich ausgestellt.)